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princesh

Abartig. fällt mir momentan zu allem ein.
ich kann es einfach nicht glauben, schon wieder eine schlechte Nachricht. Die beste Freundin meiner jüngeren Schwester ist im Krankenhaus. Innere Blutungen. Jetzt wird sie gerade operiert. in diesem Moment. ich hoffe es verläuft alles gut.
Oh man, ich finde es einfach schlimm.
alles irgendwie. vor allem es wird mir immer klarer, das Gesundheit nichts selbstverständliches im leben sind.
Überhaupt nicht. mein bruder war ja 13 Jahre krank.
Mit sechs Monaten began es, bis er dreizehn wurde. jede nacht habe ich gebetet zu Gott, oder eben zu dieser höheren Macht an die ich Glaube, dass er es stoppen soll. das er meinem bruder keine weiteren schmerzen, kein weiteres leid zufügen soll. von mir aus kann er mir. macht mit nichts. hauptsache, mein bruder kann eine nacht in seinem leben, schmerzfrei erleben. ich muss grad lächeln. ich hab mich so viel geprügelt in meiner Kindheit. immer dann wen man meine Geschwister beleidigt hat. vor allem aber meinen Bruder. ich war so gefürchtet. und hatte alles und jeden im Griff. niemand traute sich mehr was zu sagen. vor allem nicht meinen bruder als krüpel zu bezeichnen. und jetzt endlich geht es ihm besser. das erleichtert das ganze familienleben.
Oh ja!

meiner jüngeren schwester ihre beste Freundin  (die ja jetzt ihm Spital ist) deren ihre Mutter, ist ja todkrank.
sie hat Leukämie, eine Therapie ist nicht mehr möglich.
ich kann nur einen Bruchteilen fühlen, spüren, welchen Schmerz man da hat.ist das zumutbar?!? ist das zumutbar zu wissen das meine mutter nur noch sechs monate zu leben hätte!?! ist dieser Zeitdruck, diese Not wirklich zumutbar!? verdammt noch mal! ich verstehs einfach nicht. es gibt so viel leid auf der welt und den müssen wir gar nicht in dritte welt oder gar vierte welt länder suchen. den finden wir bei unseren Freunden, in unserer Familie, bei unseren nachbarn. man muss nur gut hinhören und für diese da sein. den niemand will alleine sein in diesem schmerz. es ist doch genau diese angst. die angst vor dem allein sein die uns alle kaputt macht. zu verschlucken droht. verschliesst euch nie, und nehmt jede hilfe an. nimm meine hilfe an. wird sind alle auf der selben welt. werden alle irgendwann mal das selbe durchmachen müssen.
es ist unvermeidbar, diese Konfrontation mit dem verlassen. mit dem sterben. mit dem leiden. mit der not.
und doch ist irgendwo immer ein Funken Hoffnung.
immer und ewig. ewig und immer.

22.11.06 15:55


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